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So pflegen Sie Ihr Auto richtig

Schritt 1 Räder reinigen

Hierzu benötigt:

Felgenreiniger,Bürste,Wasser im Eimer oder Hochdruckreiniger in der Waschbox. Für Felgenreiniger gilt: bitte nicht zu aggressiv, sonst können sie Räder beschädigen. Zu schwach ist auch schlecht, hartnäckige Verschmutzungen gehen ansonsten nicht ab.

Vorgehensweise:
Je nach Mittel gibt es unterschiedliche Einwirkzeiten. Das heißt: Gebrauchsanweisung lesen und beachten. Säurehaltige Mittel entfernen den Schmutz besonders gründlich,können aber auch bei falscher Anwendung für Schäden am Rad sorgen. Bei Einwirkzeiten von einer Minute immer nur Rad für Rad behandeln. Wer hier alle Räder gleichzeitig einsprüht, überzieht die Einwirkzeit am Ende und riskiert Schäden. Zur Unterstützung der Reinigungswirkung eine weiche Bürste verwenden.

Tipp: Beim Auftragen des Reinigers den Wagen um eine halbe Raddrehung vorschieben. Durch das Rollen verbessert man das Reinigungsergebnis deutlich, auch beim späteren Abspülen.

Schritt 2 Hochdruckwäsche

Hierzu benötigt:
Wasseranschluss und Hochdruckreiniger beziehungsweise Kleingeld für die Waschbox.

Vorgehensweise:
Die Wäsche besteht aus drei Punkten.

- Vorwäsche: Mit klarem Wasser anhaftende Verschmutzungen vom Blech spülen. So soll verhindert werden, dass festsitzender Straßendreck bei der eigentlichen Wäsche auf dem Lack für Kratzer sorgt.
- Shampoonieren: Mit der Schaumbürste den Wagen gründlich einschäumen.
- Abspülen: Einige Waschplätze bieten entmineralisiertes Wasser an,
das vermeidet Flecken nach dem Trocknen.

Tipp: In den Schaumbürsten von Waschboxen sammelt sich Schmutz.
Vor dem Kontakt mit dem Lack mit der Hand prüfen,ob die Borsten frei von scheuernden Schmutzpartikeln sind.

Schritt 3 Handwäsche

Hierzu benötigt:
Einen Eimer mit klarem Wasser, einen Eimer mit Autoschampoo und einen großen, weichen Schwamm.

Vorgehensweise:
Immer gründlich Vorspülen, um Kratzer zu vermeiden(siehe Punkt 2).
Von oben nach unten arbeiten, also auf dem Dach anfangen. Schwamm regelmäßig in klarem Wasser ausspülen, dann das Auto mit reichlich Shampoowasser bearbeiten.
Die Türeinstiege, Schweller und Radläufe erst zum Schluss mit dem Schwamm behandeln sonst besteht Kratzergefahr. Anschließend Schaum mit klarem Wasser abspülen.

Tipp: Einen runtergefallen Schwamm bitte nicht mehr verwenden, sondern erst sorgfältig auswaschen. Der Schmutz sowie kleine Steinchen im Schwamm könnten sonst den Lack zerkratzen.

Schritt 4 Trocknen

Hierzu benötigt:
Einen Rakel mit weicher Gummilippe ( gibt's im Autozubehör für zehn Euro),großes,weiches Tuch.

Vorgehensweise:
Erst Reinigerreste mit reichlich Wasser vom Lack spülen, dann den Lack mit dem Rakel von Feuchtigkeit befreien, letzte Wasserreste mit einem großen, weichen Tuch aufnehmen. Aber Vorsicht: Wer den Wagen in der Sonne wäscht und trocknen lässt, riskiert, dass am Ende Wasserflecken auf dem Lack zurückbleiben.

Tipp: Verschmutzte Tücher können Kratzer auf dem Lack hinterlassen. Aus diesem Grund alle Tücher regelmäßig in die Waschmaschine stecken. Bei Microfasertüchern keinen Weichspüler verwenden, das würde die positiven Eigenschaften des Tuchs verschlechtern.

Schritt 5 Flecken entfernen

Hierzu benötigt:
Es gibt spezielle Reiniger für Teer,Harz,Flugrost oder Insektenreste-Reinigungsknete.

Vorgehensweise:
Je nach Art der Verschmutzung den passenden Reiniger anwenden. Grundsätzlich sind Flugrost und Teer eher an Radläufen und Schweller zu finden, Insektenreste an der Fahrzeugfront, auf Dach und Haube klebt Baumharz. Bei der Anwendung die jeweilige Bedienungsanleitung beachten, anschließend mit reichlich Wasser die Spezialmittel vom Blech spülen.

Die Reinigungsknete vor einer Fahrzeugpolitur anwenden, sie holt den Restschmutz vom Blech, sorgt so für ein glänzendes Ergebnis bei der anschließenden Lackaufbereitung. Die Anwendung ist einfach: Flüssigkeit aufsprühen, Knete mit leichtem Druck über die verschmutzte Fläche schieben. Die Verunreinigungen bleiben in der Knete hängen.

Tipp: Baumharz und Insektenreste können zum Aufquellen des Lacks führen. Ein Schaden, der sich nicht mehr so einfach auspolieren lässt, sondern ins Geld geht. Daher diese Verschmutzungen ernst nehmen, möglichst schnell entfernen.

Schritt 6 Polieren

Hierzu benötigt:

Schwamm, Mikrofasertuch,Lackpolitur. Der Schleifmittelanteil in der Politur sollte zum Lackzustand passen. Das heißt, für einen stark verwitterten Lack ist ein hoher Schleifmittelanteil nötig. Bei einem neuwertigen Lack reicht ein Wachs mit sehr geringen Schleifmittelanteilen.

Vorgehensweise:
Mit Ausdauer und Kraft. Aber erst muss der Lack vor der Politur gründlich gereinigt werden, nur so gibt es am Ende ein glänzendes Ergebnis. Mittel auf einen Schwamm oder Poliertuch geben. Beim Polieren kräftig drücken.Polierwatte ist hierfür nicht zu empfehlen.Hat man einen Teilbereich auf Hochglanz gebracht, überschüssige Politur sofort mit einem Mikrofasertuch aufnehmen, nicht antrocknen lassen.

Tipp: Nie in der prallen Sonne und immer nur kleine Teilbereiche polieren.
Der Grund: Die Politur sollte nicht auf dem Lack antrocknen, denn dann wird das Auspolieren sehr mühsam.

Bedenken Sie schon jetzt:

Ein gut gepflegtes Auto erzielt beim Verkauf ein höheres Angebot!


Ihr Auto—Ankauf Serviceteam

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